Kaufberater AQUATA
Fehlkauf
Sie werden es als Kunde nur allzugut kennen...
das stundenlange Laufen zu verschiedenen Händlern, um ein "Schnäppchen" zu machen, oder gar das Fahren von hunderten von Kilometern zur boot in Düsseldorf, wobei Sie vielleicht EUR 50,- am Anzug sparen, das Geld jedoch schon allein für Benzin und hohe Eintrittspreise wieder ausgeben.
Oft erweist sich der so gemachte Einkauf dann als Fehlkauf, da Ihnen der Service abhanden kommt.
Wir empfehlen Ihnen daher den Gang zu einem Fachhändler Ihres Vertrauens. Er wird Sie fachkundig beraten und steht auch nach dem Kauf mit Ausbildung und Service zu Ihrer Verfügung.
Darüber hinaus hält er den Kontakt zum Hersteller - in diesem Fall zu uns, so daß Sie bei eventuell auftretenden Problemen jederzeit fachkundig unterstützt werden können.
Unsere Produkte
Unsere Produkte werden ausschließlich über den Fachhandel vertrieben, denn nur so können wir gewährleisten, daß Sie immer Produkte gleichen Qualitätsstandards zu einem angemessenen Preis bekommen, sowie durch einen kontinuierlichem Kundendienst betreut werden.
Aus diesem Grund ist der Fachhändler unser Vertriebspartner - Er ist das Bindeglied zwischen Ihnen und uns.
Neben der Beratung durch den Fachhändler möchten wir Ihnen gern eine Reihe von nützlichen Tips geben, die Sie beim Kauf von Tauchanzügen berücksichtigen sollten.
Wassertemperatur
Machen Sie sich klar, in welchen Wassertemperaturen Sie tauchen. Davon hängt ganz entscheidend der Typ des Anzugs ab, den Sie benutzen sollten. Natürlich kann man auch mit einem Porsche im Gelände fahren, wenn Sie jedoch vorwiegend im Gelände fahren, dann dürfte dieser nicht die richtige Wahl für Sie sein.Genau so verhält es sich auch mit Tauchanzügen. Aquata bietet eine Reihe unterschiedlicher Tauchanzüge an, die nach Einsatzgebieten bzw. Temperaturbereichen klassifiziert sind.
Tropen-Tauchanzüge (25 °C bis 28 °C)
Naß-Tauchanzüge (18 °C bis 25 °C)
Halbtrocken-Tauchanzüge für kältere Temperaturen (7 °C bis 20 °C)
Trocken-Tauchanzügen (0 °C bis 15 °C)
Den Tropen-Tauchanzug sollten sie nicht im Mittelmeer einsetzen, es sei denn, Sie sind kälteunempfindlich.
Mit einem 6,5 mm Anzug auf den Malediven zu tauchen wird sie spätestens beim Anziehen des Anzugs zum Nachdenken veranlassen, denn es könnte bedingt durch diese große Materialstärke zu extremer Überhitzung kommen. Wählen Sie also eine Materialstärke, die ausreichenden Schutz bietet. Das heißt im Klartext: 2-3 mm für den Tropeneinsatz, 3-5 mm für warme Gewässer, und 6-8 mm für kalte Gewässer.
Wasseraustausch
Wir haben als einer der weltgrößten Hersteller von Rettungs- und Schutzanzügen für die Seeschiffahrt umfangreiche Erfahrung bei der Konstruktion und Produktion dieser Artikel.
So wissen wir, daß einer der entscheidendsten Faktoren für der Körperauskühlung der direkte Kontakt der Haut mit dem Wasser ist.
Das heißt, daß man beim Kauf die Paßform des Anzugs eine entscheidende Rolle spielt.
Der Anzug muß eng am Körper anliegen, er darf keine "Wasserfallen" enthalten, oder gar locker wie ein Straßenanzug sitzen.
Gerade beim Naß- oder Halbtrockenanzug ist die Paßform das entscheidende Schutzkriterium.
Paßform des Anzugs
An dieser Stelle kommt der Beratungsfunktion eines guten Fachhändlers die entscheidende Bedeutung zu.
Aber auch ein zu enger Anzug ist die falsche Wahl: Er behindert die, durch die Kälte ohnehin eingeschränkte Blutzirkulation, vermindert durch Überdehnung des Materials die Materialstärke und führt hierdurch letztlich auch zu Naht- und Garnbelastungen mit Brüchen und Undichtigkeiten.
Wir haben vor allem bei unseren Profi-Modellen für kältere Temperaturen ein ausgeklügeltes System entwickelt.
Doppelarmmanschetten sowie Doppelmanschetten an den Beinen, bei denen das Glatthautmaterial zum Körper gedreht werden kann, verringern den Wassereintritt deutlich. Das Gesichtsteil besitzt bei diesen Anzügen eine Glatthautmanschette, die nach innen gerichtet ist.
Zu guter Letzt sind die unter den Hauptreißverschlüssen vorhandenen Doppellaschen (glatt auf glatt) an der Verringerung der Wasserzirkulation beteiligt.
Eine vollendete Paßform auf der Basis deutscher Reihenmessungen sichert für fast alle Personen eine optimale Körperpaßform.
Dies gilt vor allem für Arme und Beine, welche bei unseren Anzügen bereits vorgekrümmt sind. Achten Sie also beim Kauf darauf, daß Sie die für Ihre Zwecke richtigen technischen Kriterien in Ihrem Anzug finden.
Bei Tropentauchanzügen, bei denen nur ein geringerer Wärmeschutz erforderlich ist, spielen diese Punkte keine erhebliche Rolle.
> Natürlich bieten wir auch Naß-Tauchanzüge an, die diese technischen zusätzlichen Mechanismen nicht besitzen. Hier können wir Ihnen jedoch eine hervorragende Paßform garantieren, so daß Sie auch bei gemäßigteren Temperaturen ausreichend geschützt sind.
Trocken-Tauchanzüge
Sind sie ein erfahrener Taucher, so werden Sie irgendwann mit dem Gedanken spielen, sich einen Trockenanzug zuzulegen.
Sie können sich zwischen einem Neoprentrockenanzug und einem Membrananzug entscheiden.
Neoprenanzüge haben den Vorteil der "eingebauten Heizung". Sie sind über Jahre bewährt, robust in der Anwendung, bedingen jedoch die Mitnahme zusätzlichen Bleigewichtes.
Membrananzüge aus Gummi, Nylongewebe oder Trilaminat sind leicht, einfach anzuziehen, erfordern jedoch bei kaltem Wasser die Verwendung zusätzlicher schützender Unterbekleidung. Durch die Kompression wird die Luft in der Unterbekleidung sehr stark zusammengepreßt, so daß die Wärmeschutzwirkung nachläßt.
Dies kann im Gegensatz zu Neoprenanzügen, bei denen erst in größeren Tiefen die Schutzwirkung nachläßt, bereits in geringeren Tiefen erfolgen und hängt vor allem vom Kälteempfinden des Trägers ab.
Wird zum Beispiel wenig Blei mitgenommen, so darf der Anzug nur geringfügig mit Luft befüllt werden. Dies führt dann zu einer geringeren Isolation durch die eingeschlossene Luft.
Trotzdem sind Trilaminatanzüge aufgrund der universellen Verwendbarkeit bei vielen Tauchern sehr beliebt. Sprechen Sie jedoch auf jeden Fall mit Ihrem Fachhändler und lassen Sie sich bezüglich Ihres Einsatzzweckes ausführlich beraten.
Produktübersicht aquata austria
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