APNOE WELTREKORDE 2011 + 2012 am WEISSENSEE

NEUE BESTMARKEN IM APNOE TAUCHEN UNTER EIS

GESCHAFFT!
Am 15. Jänner 2011 wurden bei uns gleich mehrere Weltrekorde im Apnoe-Tauchen unter Eis aufgestellt!
Andreas Pap und Nik Linder lieferten beide souveräne, absolut saubere und vor allem gültige Leistungen ab.

Nik Linder - Streckentauchen unter Eis - 108 Meter:
- neuer offizieller Guinness Weltrekord
- neuer offizieller AIDA Demonstration Weltrekord

Andreas Pap - tiefster Mensch unter Eis - 60 Meter:
- neuer offizieller Guinness Weltrekord
- neuer offizieller AIDA Weltrekord
- neuer serbischer Nationalrekord

Es war genial, dieses Event für Euch auszutragen und wir freuen uns schon auf weitere Rekorde!

Danke an: Andreas und Nik samt Teams, das Sicherungstaucher-Team, Hotel Moser, Hotel Ronacherfels, Gemeinde und Tourismusinformation Weissensee, Mag. Arno Kronhofer, das Eismeisterteam Weissensee, Gottfried Schor, die Yachtdiver Crew.




Facts

Geboren: 11.10.1969
Geburtsort: Velbert NRW
Größe: 183 cm
Gewicht: 80 Kg
Lungenvolumen: 5,9 L
Ruhepuls: 48

Hobbies:
Motorrad fahren, Inline skaten, Kochen und natürlich Apnoetauchen.


Wie kommt Andreas zum Apnoe-Tauchen?

"Schon als Kind begeisterte ich mich für das Element Wasser und in einem nahegelegenem Fluss versuchten wir damals so tief wie möglich zu kommen. Später spielte ich 4 Jahre aktiv Wasserball in einem Verein. Irgendwann kam ich auf die Idee in nahgelegenen Seen zu schnorcheln und schließlich hab ich durch meinen Bruder, der damals schon Freitaucher war, im Jahr 2006 das Apnoetauchen kennen und lieben gelernt."


Rekorde

Personal Bests
Zeittauchen: 5:20 (STA)
Streckentauchen: 85m (DYN)
Tieftauchen: –66m (NLT)

Rekorde
Nationaler Rekord No Limit (NL)
Nationaler Rekord Variable Weight (VWT) Tiefster Freediver in NRW -66m (inoffiziell)



Facts

Geboren: 16. 07. 1975
Geburtsort: Stuttgart
Größe: 193 cm
Gewicht: 80 Kg
Lungenvolumen: 6 L
Ruhepuls: 48


Über mich

"Ich war früher begeisterter Rettungsschwimmer bei der DLRG. Damals gefiel mir das Tauchen ohne Luft schon am Besten. Später erfolgte die Ausbildung zum Scuba Diver. Seit 2003 bin ich beim Tauchcenter Freiburg. Zunächst als Praktikant und im November 2005 habe ich das Tauchcenter mit meinem Partner übernommen. Seit 2009 betreiben wir aktiv die Ausbildung zum Apnoe-Tauchen. Darüber hinaus haben wir ein Wettkampfteam gegründet.
Am 15. Jänner hole ich mir den DNF am Weissensee unter Eis von Stig Severinsen zurück!"


Rekorde

AIDA DNF Weltrekord Streckentauchen unter Eis, 86m ohne Flossen
Deutscher AIDA Rekord Streckentauchen ohne Flossen im See: 105m
Deutscher AIDA Rekord im Streckentauchen mit Flossen im See: 136m


Wettkämpfe

2009 Schweizer Meisterschaften Pool: 3. Platz International
2009 Freiburger Meisterschaften: 1. Platz
2010 Deutsche Meisterschaft Berlin: 4. Platz national / 7. Platz international



Safetydiver: Martin Küsters, Thomas Burghartz
Judges: Dr. Klaus Wager, Nik Linder, Andreas Pap
Paramedic: Christian Sperl






Die Rekordjagd geht weiter...

Sahika Ercumen


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Weltrekord Christian Redl APNOE unter Eis 62m

Neuer Apnoe-Tieftauchweltrekord!


Christian Redl

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Tieftauch- Weltrekordversuch im Freitauchen 2012

Nach einem Jahr kommt Andreas Pap zurück an den Weissensee, um sich den Titel "TiefsterFreitaucher unter Eis" zurück zu holen.

FREEDIVER
Andreas Pap
Apnea Instructor
http://www.apnoeausbildung.de/

TEAM
Safetydiver: Donja Florence Amer, Ernest Turnschek
Judges: Malte Brümmer, Achim Grümbel-Kreuz


EQUIPMENT
Schlitten: Beim No Limit kann der Schlitten so viel wiegen, wie der Freediver möchte. Der Aufstieg wird mit Hilfe eines Hebesackes durchgeführt, den der Freediver, nachdem er die angestrebte Tiefe erreicht hat, mit Pressluft füllt. Diese Technik, insbesondere ‚unter Eis‘ verlangt das Äußerste von der Ausrüstung.
Gerüste: Der Einsatz eines Gerüstes garantiert, dass der Schlitten und das Counterweightsystem, für den Auf- und Abstieg gesichert sind.
Eis: Der Einstieg (3x3m) muss von einem professionellen Eismeister ausgesägt werden. Ohne das Team in Weissensee, die Tauchschule Yachtdiver, wäre das Projekt nicht realisierbar.
Counterweightsystem: Aus Sicherheitsgründen muss der Freediver/Schlitten, falls das Füllen des Hebesackes fehl schlägt, mit Hilfe eine Counterweightsystem (90kg, Eisloch 1x1m) an die Oberfläche gezogen werden.

Neopren: Seac Sub 9mm. Der Neoprenanzug besitzt, trotz der Materialstärke von 9mm, ungeheure Flexibilität. Dies ist ein entscheidender Faktor für den Erfolg des Projektes.
Flossen: Cressi Gara 3000
Maske: Aqua Lung Micromask

Medizinische Ausrüstung: reiner Sauerstoff, Notfallkoffer

LOCATION
Weissensee, Österreich/Kärnten
930 m ü. A.
Fläche 6, 5 km⊃2; (L: 11, 6 km/B: 0, 9 km)
Tiefe: 99 m

RECORD
Die folgenden Rekorde sollen gebrochen werden:
Offizieller AIDA Demonstrations Weltrekord: -62m No Limit (NL) unter Eis
Offizieller Serbischer Rekord: -60m No Limit (NL)
Tiefster Freediver unter Eis: -62m

Einige andere bemerkenswerte Demonstrations Weltrekorde unter Eis:
Dynamik ohne Flossen (DNF) 68m, Nik Linder, Germany
Variable Weight -62m, Christian Redl, Austria


DATUM
03-05.02.2012
03.02.2012: Aufbau des Gerüstes und des Schlittens, Aussägen der Eislöcher
04.02.2012: Vorbereitung des Tauchers, Versuch des Weltrekordes
05.02.2012: Zusätzlicher Tag bei Verschiebungen (z.B. Wetter)

Das Projekt, der No Limit ‘unter Eis’ Weltrekord stellt besondere Anforderungen an die Ausrüstung und Vorbereitung.
Die Neoprenanzüge für Andreas und die Sicherungstaucher müssen gewährleisten, dass die Auskühlung bei den geringen Wassertemperaturen nicht zu stark wird. Dies kann nur mit hochwertigem Neopren, das eng am Körper anliegt, damit kein Wassereintritt möglich ist, erreicht werden. Zur Vorbereitung muss das Training, neben den Standardeinheiten, in kalten Seen, so z.B. in Messinghausen, durchgeführt werden.
Normalerweise ist es nicht möglich im Eiswasser länger als wenige Minuten zu überleben. Weniger als eine Sekunde nach dem Eintauchen ziehen sich die Lungen zusammen, so dass ein untrainierter Mensch hyperventiliert und bis zu 60 Mal pro Minute nach Luft schnappt. Herzschlag und Blutdruck steigen erheblich an, so dass es nahezu unmöglich wird, sich koordiniert zu bewegen.
Beim ‚No Limit‘ wird der Apnoetaucher mittels eines Schlittens in die Tiefe gebracht und kann dann mit Hilfe eines Hebesackes, der am Schlitten angebracht ist und mittels einer Pressluftflasche gefüllt wird, zur Oberfläche aufsteigen. Dieser Schlitten muss natürlich einwandfrei funktionieren, nur so ist die Sicherheit des Tauchers gewährleistet. Zu dieser sehr aufwändigen Technik kommen weitere Sicherheitsaspekte, die berücksichtigt werden müssen, wenn der Tauchgang ‚unter Eis‘ durchgeführt wird. Es muss sichergestellt werden, dass der Schlitten genau an der Einstiegsstelle wieder auftaucht. Schon eine leichte Strömung kann dies verhindern und muss durch größere Grundgewichte ausgeglichen werden. Weiterhin muss eine zusätzliche kleine Pressluftflasche mitgenommen werden, falls die Ventile der Flasche beim Füllen des Hebesackes zufrieren.



Am 4. 2. Wollte Andreas Pap gleich

3 neue Weltrekorde im Freitauchen unter Eis aufstellen. Der Athlet kam bestens trainiert an den Weissensee und auch die Vorbereitungen am Freitag verliefen fast reibungslos.

Bereits am Freitag gestalteten die eisige Kälte die Arbeiten rund um das Eisloch schwierig.
Beim Rekordversuch am Samstag kam zusätzlich zur eisigen Kälte noch ein frostiger Ostwind hinzu der von Sicherungstauchern, AIDA Judges und Andreas Pap alles abverlangte.

Hochkonzentriert kam Pap zum Eisloch. Nach 3 Probetauchgängen startete Andreas trotz eisiger Verhältnisse die Rekordversuche.

„Bis auf die Kälte waren die Bedingungen grandios. Aufgrund der Kälte war der Muskeltonus äußerst hoch. Somit war eine optimale Dehnung des Zwerchfells; dadurch eine maximale Einatmung nicht möglich. Die Abtauchgeschwindigkeit war dieses Jahr optimal. Ab ca. 42 Metern konnte ich jedoch keinen Druckkausgleich mehr herstellen. Aus diesem Grund musste ich bei 50m abbrechen -- dort unten geht es ums Überleben und wenn irgendetwas nicht hinhaut musst du abbrechen. Auf keinen Fall wollte ich mein Team in Gefahr bringen.
Aufgehoben ist aber nicht aufgeschoben -- ich werde dieses Projekt sicher nochmal in Angriff nehmen. Am Weissensee finde ich dazu die optimalen Bedingungen. Im Hotel Moser kann ich mich bestens vorbereiten. Durch die super Organisation durch Ernest und sein Team vom Divecenter Yachtdiver Weissensee habe ich den Kopf hier komplett frei für meine Vorhaben. Ein herzliches Dankeschön auch an das Eismeisterteam und die Gemeinde Weissensee für die grandiose Unterstützung und an Winkler Bau für die zur Verfügung Stellung des Gerüsts! Ich freue mich schon auf meinen nächsten Versuch hier am Weissensee!"




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